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Archiv unserer Veranstaltungen

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© Edith-Stein-Archiv zu Köln

© Edith-Stein-Archiv zu Köln

12. Oktober 2024

Tag der offenen Tür

(Präsenzveranstaltung)

Am 12. Oktober laden wir Sie herzlich ein, den Geburtstag von Edith Stein mit einem besonderen Tag der offenen Tür zu feiern. Tauchen Sie ein in die bewegende Geschichte dieser beeindruckenden Frau und Philosophin!

 

𝐅𝐫𝐞𝐮𝐞𝐧 𝐒𝐢𝐞 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐮𝐟:

  • Besichtigung des Archivs: Erkunden Sie das Edith-Stein-Archiv und lernen Sie die Sammlung von Materialien zu Edith Stein kennen.

  • Spannende Einblicke in das Leben von Edith Stein: Entdecken Sie die bewegende Biografie dieser außergewöhnlichen Philosophin, Lehrerin und späteren Heiligen.

  • Geschichte des Archivs: Erfahren Sie die aufregende Geschichte der Rettung von Edith Steins Manuskripten – von der dramatischen Bewahrung in Kriegszeiten bis hin zur Übergabe an ihre rechtmäßigen Erben.

Nutzen Sie die Gelegenheit, das Archiv zu erkunden und mehr über das Leben und Wirken dieser beeindruckenden Frau zu erfahren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch von 𝟏𝟐 𝐛𝐢𝐬 𝟏𝟔. Am Ende des Tages sind Sie herzlich eingeladen zum 𝐆𝐞𝐛𝐞𝐭 𝐢𝐧 𝐒𝐭𝐢𝐥𝐥𝐞 mit einem kleinen Impuls und 𝐝𝐞𝐫 𝐕𝐞𝐬𝐩𝐞𝐫 um 𝟏𝟕.𝟑𝟎 Uhr in der Kirche "Maria vom Frieden". 

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1. Oktober 2024

"Edith Stein und Europa. Impulse für die Gegenwart"

(Präsenzveranstaltung)

Europa befindet sich in einer der größten Krise der jüngeren Zeit. Die Bedeutung der "europäischen Idee" steht auf dem Spiel. Doch worin liegt überhaupt diese Idee? In welcher Krise befindet sich Europa? Und welchen Beitrag kann Edith Stein, eine der Patroninnen Europas, zur gegenwärtigen Debatte und zur Zukunft Europas leisten? Der Vortrag wendet sich dem Leben, dem Werk und der Rezeption und Nachwirkung Edith Steins zu, um zu zeigen, worin ihre Bedeutung für Europa und seine Zukunft liegt.

 

Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski ist ein deutscher Theologe und Philosoph. Er promovierte 2002 an der Universität Oxford und 2010 an der Universität Siegen. Zuvor studierte er Philosophie, Katholische Theologie und Klassische Philologie in Freiburg, Basel und Cambridge. Nach Lehraufträgen in Oxford und Cambridge übernahm er 2005 eine Professur an der Catholic University of America in Washington, D.C. 2012 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde Professor und später Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar. Holger Zaborowski ist seit 2020 an der Universität Erfurt tätig. Dort hat er eine Professur für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät übernommen. Hoger Zaborowski arbeitet schwerpunktmäßig in den Bereichen Phänomenologie, Ethik und Religionsphilosophie, insbesondere zur Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts. Er fördert auch den Dialog zwischen Edith Steins Werk und aktuellen philosophischen sowie theologischen Fragestellungen, insbesondere zur europäischen Identität und Verantwortung in der Gesellschaft.

Die Veranstaltung findet am 1. Oktober um 18.00 Uhr im Kloster "Maria vom Frieden" (Vor den Siebenburgen 6, Köln) statt.

© Edith-Stein-Archiv zu Köln

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25. April 2024

„Er ist doch einer der Unsrigen“.

Henri Bergson in Edith Steins Briefen

(Online-Veranstaltung)

Vielfältige Rezeptionen hat Henri Bergson in Deutschland erfahren; diejenige der Phänomenologen mag mit dem französisch überlieferten Ausruf und Ausrufezeichen "Les bergsoniens conséquents, c'est nous!" Husserls ihren emphatischen Auftakt genommen haben. 1914 beginnt Ingarden bei Husserl seine Dissertation über Bergson, die ihren Niederschlag auch in Briefen Edith Steins findet. Diesen Spuren geht der Vortrag nach.

 

Dr. Matthias Vollet, Studium der Philosophie u.a. in Eichstätt, Mainz, Berlin, Dijon, Sevilla. M.A. zu Nicolaus Cusanus, Dr. phil. mit einer Arbeit zu Henri Bergson. 1994-1998 Wiss. Mitarb. am Philosophischen Seminar der Univ. Mainz, 1999-2001 Persönlicher Referent des Präsidenten der Universität Mainz, 2002-2010 wieder Wiss. Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Universität Mainz. Seit 2010 Geschäftsführer der Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte; Lehrbeauftragter an der Universität Mainz. Gastdozenturen in Kolumbien, Spanien, Italien und Frankreich.

Der Vortrag findet am 25. April um 19 Uhr (CEST) statt. Die Veranstaltung wird über die Plattform Zoom abgehaltet.  Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Link zur Veranstaltung, der für alle Sitzungen der Veranstaltung gilt. Um sich für die Veranstaltung anzumelden, verwenden Sie bitte unser Anmeldeformular: https://form.jotform.com/222734981377062.

Bei Fragen steht Ihnen gerne Dr. Monika Adamczyk-Enriquez unter der E-Mail-Adresse: edithstein.veranstaltungen@gmail.com zur Verfügung.

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21. März 2024

„Stein und Hering – Phänomenologie, Metaphysik

und Religion im Gespräch“

(Online-Veranstaltung)​

 

Jean Hering (1890-1966) zählt wie Edith Stein zu den frühesten SchülerInnen von Husserl, dessen transzendentale Wende er kritisiert. Wie Stein orientiert er sich deshalb an Adolf Reinach und führt dessen religionsphilosophische Überlegungen weiter, worin er zu einem Scharnier zwischen Reinach, Conrad-Martius und Stein wird. Ähnlich wie Stein als Phänomenologin, die sich bewusst für ein Leben in der römisch-katholischen Kirche entscheidet, eine explizit  christlichen Philosophie entwickelt und Husserl ins Gespräch mit Thomas von Aquin bringt, versucht Hering als Phänomenologe und protestantischer Theologe beide Disziplinen konstruktiv miteinander in Beziehung zu setzen.Auf diesem Hintergrund stellt der Vortrag zunächst Person und Werk Jean Herings vor, skizziert seine Entwicklung zwischen Husserl und Reinach, und legt einen besonderen Fokus auf Herings 1917, dem Todesjahr Reinachs, entstandene Arbeit „Phänomenologie als Grundlage der Metaphysik?“. Er beleuchtet Herings persönliche Kontakte zu Stein ab ihrer Studienzeit in Göttingen, ihre gemeinsame Wertschätzung Reinachs und erläutert ihr Engagement für den  Zusammenhalt der frühen phänomenologischen Bewegung, besonders im Gegenüber zu Heidegger. Schließlich geht es um Herings Begriff des „Wesenskerns“ und seine Weiterentwicklung durch Stein, sowie die phänomenologische Prägung von Herings Exegese. In diesem Kontext behandelt der Vortrag die Frage, inwieweit Hering nicht nur im persönlichen Einsatz als Brückenbauer wirkt, sondern auch in der theologischen Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Aufnahme von Husserls und Reinachs Phänomenologie in Frankreich leistet.​

 

Joachim Feldes geboren 1965 in Speyer und aufgewachsen im nahegelegenen Schifferstadt, woher Edith Steins letztes Lebenszeichen stammt. Nach seiner Priesterweihe 1994 war er drei Jahre Kaplan in Bad Bergzabern. Während dieser Zeit begann er sich wissenschaftlich mit dem Leben und Werk Steins zu beschäftigen und setzte diese Arbeit nach seinem Wechsel in den Dienst der anglikanischen Kirche 2009 fort. 2013 promovierte Feldes bei Hans Rainer Sepp in Prag über den Bergzaberner Kreis im Kontext der frühen Phänomenologie und begann 2016 seine Lehrtätigkeit in den Bereichen Religionsphilosophie, Homiletik und anglikanischer Theologie. Seit 2019 ist er Sekretär der Internationalen Vereinigung zum Studium der Philosophie Edith Steins (IASPES) und seit 2022 Studiendekan des Lancelot-Andrewes-Instituts in Nürnberg. Er ist verheiratet, leitet als Pfarrer die anglikanische Gemeinde Rhein-Neckar und arbeitet als Englischlehrer.

 

​Der Vortrag findet am 21. März um 19 Uhr statt. Die Veranstaltung wird über die Plattform Zoom abgehaltet.  Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Link zur Veranstaltung, der für alle Sitzungen der Veranstaltung gilt. Um sich für die Veranstaltung anzumelden, verwenden Sie bitte unser Anmeldeformular: https://form.jotform.com/222734981377062.​ Bei Fragen steht Ihnen gerne Dr. Monika Adamczyk-Enriquez unter der E-Mail-Adresse: edithstein.veranstaltungen@gmail.com zur Verfügung.

18. Januar 2024

"Edith Stein und Erich Przywara –

die Geschichte eines inspirierenden Austausches"

(Online-Veranstaltung)​

 

Erich Przywara SJ (1889-1972) zählte zu den bedeutendsten katholischen Theologen und Religionsphilosophen im deutschsprachigen Raum während der Zwischenkriegszeit. Daher ist es nicht erstaunlich, dass sich seine Wege mit denen von Edith Stein nach ihrer Konversion kreuzten. In ihrem wohl wichtigsten Werk „Ewiges und endliches Sein“ betont Stein, dass der „lebhafte Gedankenaustausch“ mit Przywara „wohl auf seine wie auf ihre Fragestellung bestimmend eingewirkt“ hatte. Przywara betont die beinahe spontane Übereinstimmung zwischen ihm und Stein bei der Übersetzung einiger Werke von Newman sowie der „Quaestiones disputatae de veritate“ von Thomas von Aquin. Er verschweigt jedoch nicht, dass es auch erhebliche philosophische Divergenzen zwischen ihm und Stein gab. Im Rahmen dieses Vortrags wird die Geschichte dieses inspirierenden Austauschs sowie Przywaras spätere Interpretation von Edith Steins Denken und Leben beleuchtet.

 

P. Lukasz Strzyz-Steinert OCD (PhD in Theologie) ist seit 1999 Mitglied des Karmeliterordens. Er schloss sein Promotionsstudium an der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom ab und widmete seine Doktorarbeit der Person von Erich Przywara (2017). Er unterrichtet Theologie in Rom an der Päpstlichen Fakultät "Teresianum".​

 

Der Vortrag findet um 19.00 Uhr statt. Die Veranstaltung wird über die Plattform Zoom abgehaltet.  Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Link zur Veranstaltung, der für alle Sitzungen der Veranstaltung gilt. Um sich für die Veranstaltung anzumelden, verwenden Sie bitte unser Anmeldeformular: https://form.jotform.com/222734981377062.

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Quelle: Edith-Stein-Archiv zu  Köln

21. Februar 2024

Wege der Gotteserkenntnis im Leben und Denken 

von Simone Weil und Edith Stein

(Online-Veranstaltung)

Schaut man sich die Schriften der französischen Philosophin Simone Weil genauer an, entdeckt man, dass sie in ihrem Denken und Leben – der unermüdlichen „Suche“ nach der Wahrheit – intuitiv die phänomenologische Methode verwendet hat. Ihre ganze Lebenshaltung war phänomenologisch. Ihre originelle Art und Weise, die phänomenologische Methode zu beschreiben, ermöglicht eine neue Sicht auf die Phänomenologie. Ihre Beschreibung enthüllt eine mystische Tiefe, die im Kern der Phänomenologie verborgen scheint.

Besonders im Hinblick auf die Wahrheitssuche von Edith Stein und ihrem Verständnis der phänomenologischen Methode ist die Analyse der Werke von Simone Weil aus philosophischer Sicht hochinteressant. Denn auch in dem Denken von Edith Stein scheint im Inneren der Phänomenologie eine Tiefe zum Vorschein zu kommt, die an das Denken großer Mystiker erinnert.

 

Ziel dieses Vortrages ist es, anhand des Denkens und Lebens beider herausragender Philosophinnen des 20. Jahrhunderts die Unterschiedlichkeit und doch in der Tiefe Ähnlichkeit der Wege der Gotteserkenntnis aufzuzeigen. Beide, sowohl Simone Weil als auch Edith Stein zeigen nicht nur im Denken, aber auch im Leben, dass Phänomenologie mehr ist als „nur“ eine philosophische Methode.           

 

Karolina Fiutak (geboren 1991 in Hamburg) ist derzeit Doktorandin an der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. in Krakau. In den kommenden Wochen wird sie ihre Doktorarbeit in Philosophie zum Thema „Diagnose der aktuellen Krise der Kultur und Wege zu ihrer Überwindung im Denken von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz“ verteidigen. Ihre Masterarbeit (Krakau 2018) schrieb sie zum Thema „Wege der Gotteserkenntnis im Denken von Simone Weil und Edith Stein“. Ihre Interessenschwerpunkte liegen in: Phänomenologie, Religionsphilosophie, philosophische Anthropologie, Transhumanismus und das Denken von Edith Stein, Simone Weil, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und Edmund Husserl.

Der Vortrag findet am 21. Februar um 19 Uhr statt. Die Veranstaltung wird über die Plattform Zoom abgehaltet.  Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Link zur Veranstaltung, der für alle Sitzungen der Veranstaltung gilt. Um sich für die Veranstaltung anzumelden, verwenden Sie bitte unser Anmeldeformular: https://form.jotform.com/222734981377062.

Bei Fragen steht Ihnen gerne Dr. Monika Adamczyk-Enriquez unter der E-Mail-Adresse: edithstein.veranstaltungen@gmail.com zur Verfügung.

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Quelle: Edith-Stein-Archiv 

27. November 2023

"Pius XII., Edith Stein und der Holocaust"

(Präsenz)

Im Vatikanarchiv liegt ein Brief, in dem Edith Stein schon 1933 den Papst um ein offenes Wort gegen die Übergriffe auf Juden in Deutschland bittet. Wie reagierte der Heilige Stuhl darauf? Wie hat ihre Ermordung in Auschwitz Pius XII. beeinflusst? Reagierte der Papst tatsächlich gleichgültig auf den Holocaust? Oder gab es Gründe für sein vermeintliches "Schweigen"? Seit 2009 forscht der deutsche Historiker Michael Hesemann in den Archiven des Vatikans. Seit Papst Franziskus 2020 auch die Akten aus dem Pontifikat des Weltkriegs-Papstes Pius XII. öffnete, müssen viele bisher gepflegte Vorurteile revidiert werden.

Michael Hesemann studierte Geschichte in Göttingen und ist als Historiker für die amerikanische Pave-the-Way-Foundation tätig, die sich für den interreligiösen Dialog und die Versöhnung von Juden und Christen einsetzt. Seit 2009 hat er Zugang zu den vatikanischen Archiven. Er publizierte 47 Bücher meist zu kirchen- und zeitgeschichtlichen Themen, darunter "Der Papst und der Holocaust" (2018), in dem erstmals Dokumente aus dem Pontifikat Pius XII. veröffentlicht wurden.

Der Vortrag findet um 18.30 Uhr im Vortragssaal des Klosters "Maria vom Frieden" (Vor den Siebenburgen 6, 50676 Köln) statt.

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Vom 11. bis 14. Oktober 2023

"Edith Stein und der Karmel"

(Präsenz)

In diesem Jahr stehen zwei wichtige Jubiläen an: am 14. Oktober jährt sich zum 90. Mal der Eintritt Edith Steins in den Kölner Karmel. Am 11. Oktober jährt sich zum 25. Mal Ihre Heiligsprechung durch Papst Johannes Paul II. Aus diesem Anlass möchten wir Sie zu den Kurzvorträgen über Edith Stein und den Karmel bei uns einladen.

Der erste Vortrag wird am 11. Oktober um 18 Uhr stattfinden.  Dr. Monika Adamczyk-Enriquez (Edith-Stein-Archiv zu Köln) wird einen Vortrag zum Thema: „Der lange Weg in den Kölner Karmel - eine biografische Betrachtung“ halten. Der Vortrag wird Edith Steins Weg ins Kölner Karmeliterkloster beschreiben. Ausgangspunkt ist ihre Begegnung mit der Existenz der objektiven Wahrheit durch ihren Meister Edmund Husserl. Es folgen ihre ersten Begegnungen mit Christen, die ihr Leben nachhaltig prägten, und ihre Konversion zum Christentum. Der Vortrag wird sich auch mit den Schwierigkeiten befassen, die sie unmittelbar nach ihrer Konversion daran hinderten, in ein Kloster einzutreten sowie mit den letzten Ereignissen, die ihren lang gehegten Entschluss, Ordensfrau zu werden, besiegelten.

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Der zweite Vortrag wird am 12. Oktober um 18 Uhr stattfinden. Sr. Priorin Mirjam Kiechle (OCD) wird einen Vortrag zum Thema "Geistliche Texte Edith Steins" halten. In ihrer Kölner Zeit hat sich Edith Stein besonders in die Geschichte und die Spiritualität des Karmels vertieft. So verfasste sie u. a. 1934 eine konzise Biografie über die Hl. Theresia von Avila. Diese beschloss sie mit dem Satz: „In der großen Ordensfamilie, die sie begründet hat, schauen alle, denen die übergroße Gnade geschenkt wurde, ihre Söhne und Töchter zu heißen, mit dankbarer Liebe zu ihrer heiligen Mutter empor [...]“. Sr. Priorin Mirjam wird in ihrem Vortrag diesem karmelitanischem Geist in den geistlichen Texten, die Sr. Teresia Benedicta a Cruce im Kölner Karmel verfasste, nachgehen.

Der dritte Vortrag wird am 14. Oktober um 16 Uhr stattfinden. P. Dr. Ulrich Dobhan (OCD) wird einen Vortrag zum Thema "Sr. Teresia Benedicta a Cruce im Kölner Karmel" halten. Erzabt Raphael Walzer bemerkte zum Eintritt Edith Steins in den Kölner Karmel: „Das tägliche Zusammenleben in einem streng klausurierten Orden, einem räumlich sehr engen, mitten in der Stadt gelegenen Konvent unter lauten Laien […], schien mir selbst für eine heroisch veranlagte Seele wie Edith Stein ein allzu gewagtes Stück. Ich täuschte mich vollständig […]. Sie fühle sich ganz daheim, mit Herz und Geist, gab sie mit der ihr eigenen Lebhaftigkeit einer feurigen Natur zur Antwort“. Als die 42-jährige Philosophin in den Kölner Karmel eintrat, fand sie den Ort, zu dem sie sich immer hingezogen gefühlt hatte. Aber der Alltag im Kloster, das Leben in der Kommunität und mit den Vorgesetzten war auch nicht immer leicht. 


Die Vorträge finden in der Teresienkapelle des Klosters "Maria vom Frieden" statt.

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8-9. September 2023
Doktorandenkolloquium  "Edith Steins Leben und Werk"
(Online-Veranstaltung)

Das Doktorandenkolloquium möchte jungen Forschern die Möglichkeit geben, ihre Forschung zu präsentieren. Darüber hinaus möchten wir die Doktoranden ermutigen, über ihre Forschung zu diskutieren und sich auszutauschen. Das Kolloquium soll auch den wissenschaftlichen Austausch über Themen und Methoden sowie den Kontakt zwischen Doktoranden fördern. Ein detailliertes Programm für das Kolloquium finden Sie hier:

Allgemeine Informationen:

  • Die Sprache der Veranstaltung ist Deutsch, Spanisch und Englisch (nur begrenzte Plätze).

  • Das Kolloquium wird über die Plattform Zoom abgehalten.

  • Das Kolloquium findet am 8. und 9. September 2023 statt.

  • Da das Ziel des Kolloquiums die Förderung akademischer Kontakte ist, ist am Ende des Kolloquiums ein informeller Austausch geplant, damit sich die Teilnehmer besser kennenlernen können.

  • Für inhaltliche und organisatorische Fragen steht die Leiterin des Kolloquiums, Dr. Monika Adamczyk-Enriquez (E-Mail-Adresse: edithstein.veranstaltungen@gmail.com), gerne zur Verfügung.

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September 8-9, 2023

Doctoral Colloquium Edith Stein's life and work

(online event)

The doctoral colloquium wants to give young researchers the opportunity to present their research. In addition, we would like to encourage doctoral students to discuss and exchange ideas about their research. The colloquium also aims to promote scientific exchange on topics and methods, as well as contact between doctoral students. A detailed program for the colloquium can be found here:

General information:

  • The language of the event is German, Spanish and English (limited places only).

  • The colloquium will be held via the platform Zoom.

  • The colloquium will be held on September 8 and 9, 2023.

  • Since the aim of the colloquium is to promote academic contacts, an informal exchange is planned at the end of the colloquium so that participants can get to know each other better.

  • Dr. Monika Adamczyk-Enriquez (E-Mail-Adresse: edithstein.veranstaltungen@gmail.com), who is in charge of the colloquium, will be happy to answer any questions regarding content and organization.

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8 y 9 de septiembre de 2023

Coloquio doctoral Vida y obra de Edith Stein

(evento en línea)

En el marco del coloquio doctoral, nos gustaría dar a los jóvenes científicos la oportunidad de presentar sus investigaciones. Además, nos gustaría animarles a debatir e intercambiar ideas sobre sus investigaciones. El coloquio también pretende fomentar el intercambio científico sbre temas y métodos, así como el contacto entre estudiantes. El programa detallado del coloquio puede consultarse aquí:

 

Información sobre la organización:

El coloquio se celebrará en alemán, inglés y español (número limitado de participantes).

  • El coloquio se celebrará a través de la plataforma Zoom.

  • El coloquio se celebrará los días 8 y 9 de septiembre de 2023.

  • Dado que el objetivo del coloquio es fomentar los contactos académicos, al final del mismo está previsto un intercambio informal para que los participantes puedan conocerse mejor.

  • La Dra. Monika Adamczyk-Enriquez (dirección de correo electrónico:edithstein.veranstaltungen@gmail.com), responsable del coloquio, estará encantada de responder a cualquier pregunta sobre el contenido y la organización.

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De mayo a septiembre de 2022 

El mundo del pensamiento de Edith Stein (parte II)

(evento en línea)

Tras el éxito de nuestro ciclo de conferencias "El mundo del pensamiento de Edith Stein (parte I)" en español el año pasado, nos gustaría invitar a todos los que entiendan español a la segunda parte del ciclo. Por un lado, entendemos estos eventos como una contribución a la investigación sobre Edith Stein en español, que actualmente ocupa un lugar destacado en todo el mundo. Por otro lado, nos gustaría rendir homenaje a nuestros seguidores hispanohablantes de Facebook, que actualmente constituyen la mayoría de nuestros seguidores.

 

Edith Stein, es también conocida como Santa Teresa Benedicta a Cruce, fue una de las más destacadas y complejas personalidades del siglo XX: filósofa, luchadora por los derechos de la mujer, educadora, monja, víctima del Holocausto y, finalmente, santa de la Iglesia católica. Los años 2022-2023 estarán llenos de muchos aniversarios importantes relacionados con ella. En 2022 recordamos el 80 aniversario de su muerte y celebramos el centenario de su bautismo y confirmación. En 2023 celebramos, entre otras cosas, el 25º aniversario de su ordenación como santa de la Iglesia católica y el 90º aniversario de su ingreso en la Orden Carmelita en Colonia, donde se encuentra nuestro archivo.


Por este motivo hemos iniciado en 2022 un ciclo de conferencias sobre Edith Stein “El mundo del pensamiento de Edith Stein (parte 1)”. Este año nos gustaría invitarles a la segunda parte de nuestra serie con 5 conferencias. El año pasado nos centramos en la obra temprana de Stein (fenomenología de Stein, filosofía del cuerpo, fenómeno de la empatía), este semestre nos centraremos en su filosofía en estado cristiano y el misticismo. Sin embargo, este año queremos dedicar también parcialmente atención a las primeras investigaciones de Stein. Nuestro objetivo es un estudio exhaustivo de la obra de Edith Stein. Por ello, les invitamos a las dos primeras conferencias de nuestro ciclo, que supone una magnífica continuación y conclusión de los temas que tratamos en el primer ciclo, abierto al mismo tiempo un espacio para reflexionar sobre la filosofía de la religión y la mística de Stein. La primera conferencia del Dr. Ignacio Quepons Ramírez, titulada "Compasión y confianza: Dimensiones de la experiencia entre la empatía y la vulnerabilidad" abordará la cuestión del papel de la sensibilidad en la emergencia de experiencias como la confianza y la compasión. La segunda conferencia a cargo de la Dra. Inés Riego "El personalismo de Edith Stein. Una reflexión en clave mística" examinará la filosofía personalista de Stein y ofrecerá un enfoque muy original de la misma desde la perspectiva de la vida de Stein y, en particular, desde la perspectiva de su búsqueda de la posibilidad de unión con Dios. La tercera conferencia del Dr. Stefano Santasilia, titulada "El fenómeno místico entre Edith Stein y Gerda Walter", nos permite conocer los análisis del fenómeno místico de las dos filósofas, su significado para su pensamiento y las semejanzas y diferencias de su enfoque. La cuarta conferencia del Dr. Rubén Sánchez Muñoz, titulada "La fenomenología de la religión de Edith Stein", trata sobre la fenomenología de la religión de Edith Stein, cuyo concepto se diseccionará a partir de las investigaciones de Stein sobre la experiencia religiosa. La última conferencia del

Dr. Juan Carlos Moreno Romo, titulada: "Edith Stein y 'nuestra filosofía'", aborda la cuestión de las "dos filosofías", la laica y la católica. El programa completo y el cartel oficial del evento pueden encontrarse aquí:

Información importante sobre la organización:

  • El idioma del evento es el español.

  • El ciclo de conferencias se celebrará a través de la plataforma Zoom.

  • Nos reunimos en línea deste mayo hasta septiembre, el segundo miércoles de cada mes, a las 19 (CEST).

  • Para inscribirse en el evento, utilice nuestro formulario de inscripción: https://form.jotform.com/230914666807362. Tras la inscripción, recibirá un enlace al evento, válido para todas las sesiones.

  • Si tiene alguna pregunta, no dude en ponerse en contacto con la Dra. Monika Adamczyk-Enríquez en la dirección de correo electrónico: conferencias.edithstein@gmail.com.

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Vom November bis März

Vorlesungsreihe "Vernunft und Glaube bei Edith Stein"

(Online-Veranstaltung)

Im Jahr 2022 gedenken wir eine Vielzahl wichtiger Jubiläen im Leben von Edith Stein. Im Januar feierten wir den 100. Jahrestag ihrer Taufe und im Februar den 100. Jahrestag ihrer Firmung. Am 1. Mai feierten wir den 35. Jahrestag ihrer Seligsprechung und im August jährte sich zum achtzigsten Mal der Todestag von Ediths Stein und ihrer Schwester Rosa. Daher möchten wir Ihre Person in diesem Jahr besonders würdigen, indem wir ihre Gedanken zusammen intensiv studieren und vertiefen. Wir laden Sie dafür im Wintersemester 2022/23 herzlich zu der Vorlesungsreihe „Vernunft und Glaube bei Edith Stein“ ein.
 

Im ersten Vortrag von 𝐏𝐫𝐨𝐟. 𝐁𝐞𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚𝐫𝐭 𝐎𝐂𝐃 wird unsere Aufmerksamkeit auf Edith Steins Konzept der christlichen Philosophie gelenkt, das sie als Mittelweg zwischen einer gegenseitigen Reduktion und Separation von Philosophie und Theologie entwickelte. Im zweiten Vortrag wird 𝐏𝐫𝐨𝐟. 𝐆𝐞𝐫𝐥-𝐅𝐚𝐥𝐤𝐨𝐯𝐢𝐭𝐳 zeigen, wie das Denken bei Edith Steins den Weg für den Glauben bereitete. 𝐏𝐫𝐨𝐟. 𝐕𝐚𝐫𝐠𝐚-𝐉𝐚𝐧𝐢 wird uns im dritten Vortrag verdeutlichen, wie Steins Auslegung des Glaubens über Jahre variierte und sich entwickelte, um in Edith Steins christlicher Philosophie ihre Reife zu erreichen. 𝐏𝐫𝐨𝐟. 𝐓𝐨𝐦𝐦𝐚𝐬𝐢 wird über einen bis wenig beachtetes aber überaus spannendes Thema sprechen: Den „objektiven Geist“ und die Metaphysik der Natur in Edith Steins „Potenz und Akt“. Zum Schluss unserer Vorlesungsreihe wird uns 𝐏𝐫𝐨𝐟. 𝐁𝐢𝐧𝐠𝐠𝐞𝐥𝐢 zu einer Untersuchung von Edith Steins Leseart der Bibel u. a. anhand des Buches Esthers einladen, um uns Steins Exegese der heiligen Schrift näher zu bringen. Nach jedem Vortrag besteht zudem die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen.

Das vollständige Programm der Veranstaltung mit der kurzen Zusammenfassung von jedem Vortrag und Informationen zu unseren Referenten finden sie hier:

 

Wichtige organisatorische Informationen:

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© Edith-Stein-Archiv zu Köln

19. August 2022

Sonderführung und Künstlergespräch – "Fotografie als Mittel zur Annäherung an das Edith-Stein-Archiv"

(Präsenz)

Mit dieser Veranstaltung möchten wir Sie einladen, hinter die Kulissen der Ausstellung “Fotografie als Mittel zur Annäherung an das Edith-Stein-Archiv” zu schauen sowie über den Ansatz und die Forschungsmethoden von Fr. Lucrezia Zanardi zu hören. Prof Dr. Marcel René Marburger wird das Künstlergespräch moderieren. Professor Marburger studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie an der Universität zu Köln und promovierte über die kunsttheoretische Relevanz der Schriften Vilém Flussers. Frau Zanardi wird außerdem sowohl über die Entstehung des Projektes, dessen Motivation, als auch über den aktuellen Stand berichten. Außerdem wird die Künstlerin gerne Ihre Fragen beantworten.

 

Die Veranstaltung findet am 19. August um 17.30 Uhr in der Theresienkapelle der Kirche "Maria vom Frieden" (Vor den Siebenburgen 6, Köln) statt.

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5. August 2022

Buchpräsentation „Von Breslau nach Jerusalem.

Channah Erika Tworoger – Edith Steins Nichte“

(Präsenz)

Das Buch ist eine neue Veröffentlichung des Edith-Stein-Hauses in Breslau, welches begleitend zu der neuen Ausstellung des Hauses „Von Breslau nach Jerusalem..." herausgegeben wurde. Das Buch stellt die spannende Lebensgeschichte von Erika Tworoger (später Channah Erika Cohen) dar. Erika war die Tochter von Elfriede Tworoger (geb. Stein), die ältere Schwester von Edith Stein. Nach der Scheidung ihrer Eltern lebte Erika und ihrer Mutter über mehrere Jahre im Haus ihrer Großmutter, Augusta Steins, an der Michaelisstraße in Breslau. Der eskalierende Judenhass und schlussendlich die Ereignisse der Kristallnacht zwangen Erika und ihre Mutter, genau wie den Rest der Familie Stein, nach einer Möglichkeit zu suchen, aus Deutschland auszuwandern. Nach vielen Versuchen erhielt Erika ein Visum für die Einreise nach Jerusalem, jedoch erhielt sie als einziges das Visum…

 

Der Katalog enthält eine unglaubliche Fülle an spannenden Details aus dem Leben von Erika und ihrer Mutter sowohl vor, während als auch nach den Kriegsjahren, sowie Erikas Leben in Jerusalem. Zudem handelt es sich um einen "trilingualen" Katalog (Polnisch, Englisch, Deutsch) mit einem Umfang von 347 Seiten und über 100 Abbildungen. Sowohl die Ausstellung als der Katalog wurden aufgrund des Archivmaterials erstellt, welches Erikas Sohn Shlomo Kovalski dem Edith-Stein-Haus in Breslau zur Verfügung stellte.

 

Über das dramatische Lebensschicksal von Erika und ihrer Mutter wird uns am 5. August, um 18.30 Uhr Dr. Anna Siemieniec, Kuratorin der Ausstellung und Mitherausgeberin des Buches "Von Breslau nach Jerusalem. Channah Erika Tworoger - Edith Steins Nichte“ berichten. Die Veranstaltung wird Dr. Monika Adamczyk-Enriquez (Edith-Stein-Archiv zu Köln) moderiert und von Polnisch auf Deutsch simultan übersetzen. Die Veranstaltung findet in der Theresienkapelle der Kirche "Maria vom Frieden" (Vor den Siebenburgen 6, Köln) statt.

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